Pixel and Frames
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Pixel and Frames
21 - Quake
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Bonusepisode mit Andy und Matthias!
Wir erinnern uns an unser erstes Mal Quake inklusive schwerer Röhrenmonitore und dem unverwechselbaren Charme verschwitzter LAN-Party-Besucher.
Dabei schweifen wir natürlich nur ein wenig ab und sprechen über die absurden deutschen Nachwirkungen der „Satanic Panic“ sowie unsere Erfahrungen mit christlicher Indoktrination im Schulunterricht.
Aber keine Sorge, wir kriegen die Kurve:
Wir klären, welche Teile der legendären Quake-Reihe es überhaupt gab und warum wir diesen rasanten Meilenstein der Shooter-Geschichte bis heute lieben. Viel Spaß beim Hören!
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Folgenbild: Der Sören
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Musik und Ton:
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M_hochzwei
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Pixel und Frames – euer monatlicher Podcast über Computerspiele, Filme und Serien.
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SPEAKER_00
Willkommen bei Pixel and Frames. Eurem Podcast über Spiele, Serien und Filme, die vielleicht schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, aber definitiv noch einen Blick wert sind. Wenn ihr mitmachen wollt, folgt uns auf Instagram, Blue Sky und join unserem Discord. Alle Infos findet ihr in den Shownotes.
SPEAKER_01
Hallo, Matthias hier und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Wir beschäftigen uns heute mit dem Jubiläum von Quake und ich bin natürlich nicht alleine, sondern habe mir den Andi mitgebracht. Hallo Andi.
Guten Abend.
Also, warum? Das passt ja gar nicht zu unserer Folge.
SPEAKER_02
Ja, wir werden sehen, wie viel Frömmigkeit da drin ist.
SPEAKER_01
Ja, na, ich meine so wegen Tod, Teufel, Pentagramm und Blut und so.
SPEAKER_02
Ja, kommt drauf an, aus welcher Perspektive form. Das gibt es ja in allen Seiten.
SPEAKER_01
Ja, das stimmt. Wir haben am 22. Juni das 30. Jubiläum von Quake gefeiert. Da war der amerikanische Release und wollten die Folge nicht so verstreichen lassen.
Wir beide haben, glaube ich, ganz gute Erinnerungen auch noch dran. Also zumindest an die Multiplayer-Quake-Phasen und so.
Ja, und da Andi sowieso so ein Satans-Beschwörer ist und so, dachte ich, passt das ganz genau.
Ja, aber Andi, möchtest du uns nicht heute mal erklären, was Quake ist für Fünfjährige?
SPEAKER_02
Oh, sehr gerne. Ich hoffe, ich mache Michi allen Ehren. Aber mal gucken, ob ich so pädagogisch wertvoll hinbekomme wie er.
Ja, stimmt. Also, Quake, was auf Englisch auch Beben bedeutet oder heißt, was man vielleicht kennt im Sinne von Erdbeben wie bei Earthquake.
Falls der Fünfjährige vor mir das Englische ein bisschen mächtig ist. Wobei man fängt ja schon echt früh an mittlerweile.
SPEAKER_01
Aber gut, meistens ist es in der Schule.
SPEAKER_02
Ist ein Computerspiel und der erste Teil der ganzen Quake-Serie. Es gibt also noch mehr Spiele.
Dabei handelt es sich um einen Ego-Shooter, bei dem man in der Ich-Perspektive durch die Welt rennt und das Böse mit seinem Samsurium an Waffen niederstreckt.
Und das Böse sind da ganz viele verschiedene Gestalten, die man in den jeweiligen Teilen vor sich hat.
Aber es ist eher so im Großen und Ganzen Alien-Piu-Piu-Piu.
SPEAKER_01
Ja, das war ja eine ziemlich brutale Beschreibung von dir.
Ja, da sind immer alles drin gewesen.
Weil ich denke, zu der damaligen Zeit war es ja noch so, dass Ego-Shooter wenig oder gar keine Story hatten.
Deswegen hast du den Inhalt schon ganz gut zusammengefasst, denke ich mal.
SPEAKER_02
Ja, und ich dachte auch, also um das schon mal vorwegzunehmen.
Ich habe die meiste Erfahrung mit Quake 3 Arena gesammelt und dachte eigentlich, dass das auch alles ist, was es an Quake zu sagen gibt.
Aber tatsächlich gibt es ja eine Story, als ich mich dann damit beschäftigt habe.
SPEAKER_01
Ja, so ein bisschen. Möchtest du die mal erzählen?
SPEAKER_02
Also ehrlich gesagt bin ich da nicht so tief drin, um die jetzt aus eigenen Worten wiedergeben zu können.
Ich habe nur im Kopf, dass es das große Böse gibt und man muss es erreichen, indem man durch verschiedene Welten streift und die entsprechenden Runen sammelt, um dann dorthin zu kommen.
Und dabei begegnet man dann Unterweltmonstern und den Aliens, die so den Marines, von denen man selber einer ist, so ein bisschen entgegenstehen.
Die Strokes, ja, bahnt sich so den Weg durch diese ganzen Welten.
SPEAKER_01
Ja, da bin ich gar nicht so richtig sicher, aber ja, so ungefähr.
Also die Strokes kamen ja erst so im zweiten Teil, also Quake 2.
Und im ersten Teil waren es einfach nur, ja, dämonische Entitäten, die aus den Slipgates herausgekommen sind.
Und die haben sich dann einfach weiter zu Strokes entwickelt, denke ich mal.
Aber ja, im Großen und Ganzen versucht man einfach, das ultimative Böse auszurotten, indem man wild um sich herballert.
SPEAKER_02
Das ultimative Böse. Schub-Nigurat, oder wie man den ausspricht.
Der Herrscher der Monster.
SPEAKER_01
Ja, genau. Das ist auch schon gleich so ein bisschen eine Anspielung auf den Cthulhu-Mythos, der da so ein Jahr mit Pate gestanden hat.
Also von dem ganzen Design her und die mächtige Story dann auch.
SPEAKER_02
Ja, Schub-Nigurat ist ja, also so abgesehen von der Schreibweise, ja exakt aus dem Cthulhu-Mythos hergegangen.
SPEAKER_01
Ja, ja, genau.
SPEAKER_02
Also so ein bisschen inspiriert von allen Seiten, aber das Böseste und Edgigste aus sämtlichen Mythen und Erzählungen und Religionen herausgenommen.
Um bestimmt zu schocken, gerade in der Zeit, würde ich mal denken.
SPEAKER_01
Ja, könnte sein.
Satanic Panic war in den 70ern und bis in die späten 80er eigentlich ein großes Thema gewesen.
Also da ging es darum, dass Kinder indoktriniert werden vom Satan, vom Teufel durch ganz böse Medien, zum Beispiel Tischrollenspiele oder Rock'n'Roll-Musik.
SPEAKER_02
Oh ja, so wie Judas Priest oder Iron Maiden.
SPEAKER_01
Ja, das spielt auch eine ganz große Rolle auf jeden Fall.
Aber, also ich weiß nicht, ob du Quake 1 vor Augen hast, das ist ja wirklich eher so eine Mischung aus Science-Fiction und Hellscape, möchte ich mal sagen.
Also so eine satanische Welt.
Und eigentlich sieht es ein bisschen so aus, als ob es ein Fantasy-Spiel wäre oder werden sollte.
Ja.
Das stimmt auch zum Teil so ein bisschen.
Also ich möchte jetzt nicht die ganze Geschichte erzählen, aber so einen kurzen Abriss auf jeden Fall geben.
Und zwar, Quake wurde genau wie Doom von ID-Software oder ID-Software entwickelt.
Die waren nach dem Riesenerfolg von Doom, waren die halt einfach wirklich die Nummer 1 in der Spielebranche gewesen.
Wollten dann auch den Erfolg in der Hand draufsetzen.
Der Name stand ziemlich schnell fest.
Die sagten, ja, Quake, Beam, ja, das ist unsere Kraft.
So, ja, die setzen wir jetzt um, ein neues Spiel.
Machen was Geiles draus.
Und John Carmack, der technische Leiter oder auch der Studioleiter damals war, wollte was ganz Neues machen.
Denn die alten Shooter, also Doom oder Wolfenstein zum Beispiel, die basierten auf der Raycast-Engine.
Kann man sich ungefähr so vorstellen, dass man einen Punkt hat.
Also man hat eine zweidimensionale Karte.
Von oben gesehen sieht man dann so die Wände und die Gänge.
Diese Engine berechnet die Wände in Pseudo-3D.
Wenn der Blick des Spielers auf eine Wand fällt, wird praktisch eine neue Dimension hochgezogen und man hat das Gefühl, man guckt in den Raum rein.
Das war so das Ding gewesen.
Deshalb waren die Anfänger auch noch so, dass man in Wolfenstein und Doom zum Beispiel auch den Kopf nicht bewegen konnte, weil sich sonst die Perspektiven so verzogen hätten.
Das hat man dann auch später bei Duke Nukem 3D gesehen.
Da konnte man den Kopf bewegen, aber es sah halt wirklich sehr verzerrt aus.
Auf jeden Fall, John Carmack wollte eine richtige 3D-Engine machen.
Eine 3D-Engine in dem Sinne, es ist ja wirklich ein 3D-Raum, in dem dann polygonale Objekte gemodelt werden.
Also keine 2D-Spreads mehr wie bei Doom.
Die Gegner waren ja einfach nur wirkliche 2D-Bilder.
Und die wollten dann wirklich alles besser machen und geiler einfach.
Das Ding war, John Romero war auch mit dabei.
Der war also wirklich ein visionärer Level-Designer, der so Doom zu seinen Touch gegeben hat.
Und Romero, der war ein riesiger Rollenspiel-Fan und wollte halt ein Fantasy-Rollenspiel machen, so mit Nahkampf und also wie Dungeons & Dragons.
Aber ja, so ein Mix aus Sci-Fi-Rittern, Dämonen und Monstern.
Ja, das ist ihm ganz gut gelungen mit dem Mix.
Ja, das Ding ist aber, dass es monatelang hat das Team so im Dunkeln getappt.
Die wussten nicht so richtig, in welche Richtung die Entwicklung der Engine ging und so.
Und es hat ewig gedauert.
Die kamen dann so langsam unter Zeitdruck und mussten auch crunchen.
Irgendwann haben sie dann diese Rollenspiel-Idee über Haufen geworfen und haben einfach nur einen Shooter draus gemacht.
Aber so Elemente sieht man immer noch drin.
Also zum Beispiel hat man in Quake 1 so eine Axt.
Das ist halt noch so ein Relikt von diesem Fantasy-Rollenspiel.
Oder eigentlich sieht es auch so aus, als ob man irgendwelche Burgen überfällt und so.
Genau, allein das ganze Level-Design.
SPEAKER_02
Das sieht alles aus wie so ein neuer Dungeon oder ein neues Verlies, in dem man seine Schätze sucht, aber nur, dass man mit einer Knarre da durchkommt.
SPEAKER_01
Ja, genau. Richtig. Ja, genau. Und so wurde es dann 1996 einfach umgemodelt, war dann irgendwann mal fertig und war eigentlich ein Banger, weil sowas hatten die Spieler noch nie so richtig gesehen.
Also 3D-Engine, alles war als 3D-Objekt vorhanden, die Gegner. Das war halt ein großes Ding damals.
Aber wie gesagt, das sollte eigentlich ein Fantasy-Rollenspiel werden.
SPEAKER_02
Also das hat sich dann auch anders angefühlt, weil wenn man sich dann so das Doom von damals vorstellt, es sieht ja echt aus, als ob man eigentlich in einem Side-Scroller ist, in dem man sich aber in einer 3D-Umgebung bewegt.
Und hier ist alles schon in Quake, alles sehr polygon gestaltet.
Ja, und plastisch auf jeden Fall.
SPEAKER_01
Ich kann mich daran erinnern, du hast in der N64-Folge gesagt, dass dich Vake nicht so richtig fasziniert hat, weil es so anders aussah.
SPEAKER_02
Da hatten wir was über die Shooter gesagt, oder?
Ich denke ja.
Kann mich nicht mehr ganz so erinnern.
Aber genau, wir hatten einen Vergleich gezogen, so wegen den ersten Shootern, die wir gespielt haben und dass ja der PC schon früher dran war als der N64 mit den Shootern, beziehungsweise mit einer Konsolen-Version.
Richtig, genau.
Und ich war eher so Unreal Tournament, also das war so die Zeit, in der ich auf LAN-Partys gegangen bin, so mit 15, 16, 17 und da, welches Jahr war denn das dann?
Ja, das war so Mitte 2000er.
Da hat man dann natürlich versucht, Spiele zu finden, die bei allen laufen und die man schnell organisieren kann, wo man nicht viel einstellen muss, damit man gleich loslegen kann.
Und da hatte meistens dann Unreal Tournament gewonnen.
Das war auch dann zu dem Zeitpunkt schon ein bisschen weiter von meinem Gefühl.
Also wenn ich das mit Quake 3 vergleiche, von der Grafik her, da hatten wir Unreal Tournament Nr. 3 gespielt und das sah da schon noch ein bisschen sexier aus.
Ja, auf jeden Fall.
Darum hatte ich Quake aber trotzdem auch nur als so Deathmatch kennengelernt und war gar nicht so bewusst, dass es doch so eine große Reihe war.
Hatte mich dann aber auch gar nicht so an den ersten Teil herangetraut, weil, ja, hat sich nicht ergeben.
Als Quake 4 aber rauskam, war ich schon sehr neugierig.
Ja, ja.
Leider hat es mich dann auch nicht dazu bewogen zu zocken.
Vielleicht war ich da dann schon ein bisschen raus, aber beziehungsweise hatte keinen PC, dem das rief.
Da kam das ja dann doch nochmal ein bisschen im frischen Gewand.
Hast du, also welche Spiele von denen hast du gespielt?
SPEAKER_01
Also ich habe natürlich ganz klassisch mit Quake 1 angefangen und dann, also 1996, wie gesagt, 1997 dann sofort auf Quake 2 gesprungen, was einfach so ein Muss war.
Ging gar nicht anders.
Man musste Quake 2 spielen.
Das Problem war ja dann auch, dass die Indizierung gekickt hat in Deutschland.
Man hat sich das dann, keine Ahnung, über Österreich dann bestellt und hat gehofft, dass es dann ankommt und nicht beschlagnahmt wird, was glaube ich nie passiert ist.
Und dann kam schon Quake Arena, Quake 3 Arena und das stimmt also, das ist 1999 rausgekommen, eigentlich im selben Jahr wie Unreal Tournament.
Ja, das hat auch zu Konflikten geführt, weil es gab dann die Quake, das Quake Lager und das Unreal Lager so.
SPEAKER_02
Ja, glaube ich.
Das war ja dann so mit dem Deathmatch vor allem, ja doch ein ähnliches Spielprinzip.
SPEAKER_01
Um das noch zu erklären, also Quake 2 war der Nachfolger gewesen, der ein Jahr danach kam und da wurde dann eben auch die Stroke als gegnerische Rasse etabliert.
Ja, so mechanische oder kybernetische Borg-Aliens gewesen, also Borgs wie aus Star Trek, die dann andere Lebenwesen überfallen haben und sie dann mit kybernetischen Teilen irgendwie ausgestattet haben.
Und Quake 3 war ja ein reiner Multiplayer-Shooter gewesen.
Also schon so richtig ausgelegt auf E-Sports und was es damals noch nicht so richtig gab, so eine etablierte Sache.
SPEAKER_02
Voll. Also ich finde, man merkt das auch. Das ist auch so einfach so schnell, so ein Gemusel, wenn du da so ein Deathmatch mit einem gefüllten Server spielst, dann geht es einfach nur richtig ab.
SPEAKER_01
Ja, richtig.
SPEAKER_02
Und es ist so ein echt so ein kleiner, kleiner Happen zwischendurch. Also wir hatten das dann so zwischendrin einmal gezockt, weil es schnell gestebatet ist.
So es ist eigentlich im Prinzip klar, du hast verschiedene Waffen, musst einen anderen anballern und so schönen Spaß zwischendurch.
SPEAKER_01
Ja, es war echt super schnell gewesen. Also Quake 1 war ja auch schon schnell, aber da haben wir nochmal vom Movement her das nochmal auf 100% gestellt, finde ich.
SPEAKER_02
Aber wie gesagt, also ich war auch eher so Team Unreal gewesen. Musste halt gucken, dass dann meine Leute zusammenkriegen auf einer LAN-Party, also auf einer kleinen LAN-Party.
SPEAKER_01
Wir hatten ja nur so kleine veranstaltet, also mit 20 Leuten allerhöchstens. Ja, da war das Feld schon ein bisschen ausgedünnt, sag ich mal so.
SPEAKER_02
Aha, und umstritten dann. Ja, genau, auf jeden Fall.
Ah, ja. Aber ich finde, das Spiel riecht einfach so nach LAN-Partys. Also das hatte halt irgendwie immer jemand nochmal auf einer CD rumliegen und es war ja, also es ist ja ganz anders als heute.
Da konnte man dann eine CD rumgeben und jeder konnte es installieren und dann konnte man gleich zusammenspielen. Haupt, also vorausgesetzt, dass der Router oder der Hub funktioniert hat.
Ja, ja, genau.
Und man die richtige IP-Adresse eingestellt hat. Aber ansonsten war das so ein Plug-in-and-Play-Titel.
SPEAKER_01
Ja, das hat, ja, stimmt. Das war schon ziemlich, ja, gut und so. Also früher haben wir ja auch noch mit Patches rumgemacht und so, dass jeder die gleiche Version hatte und es keine Konflikte gab dann auch.
Oh ja, stimmt.
Das war schon ziemlich spannend gewesen.
SPEAKER_02
Ja, man wusste nicht vorher, ob es funktioniert oder nicht. Aber meistens war es schon irgendwie klar, dass man nicht um Punkt, keine Ahnung, 13 Uhr anfängt zu spielen, sondern es alle, bei allen, das läuft, dauert es so seine ein, zwei Stunden.
SPEAKER_01
Ja, ich denke, das war auch so ein Running Gag gewesen auch. Man ist dann hingegangen auf die LAN-Party, hat erstmal gequatscht, hat sich einen Platz gesucht und hat angefangen, sich zu organisieren.
Ja, was möchtest du spielen und was spielst du? Und dann war halt einfach konfigurieren irgendwie und hat gehofft, dass es bei einem funktioniert. Meistens nicht funktioniert, aber ja. Und dann irgendwann in späten Abendstunden, Nachtpizza essen und Bier trinken, dann lief es dann endlich mal und dann hat man endlich mal Matches gespielt.
Genau. Bis man dann die neuesten Filme ausgetauscht hat.
SPEAKER_02
Ja, genau. Das kam auch noch, ja.
Kinofilme natürlich.
Nur Kinofilme.
Warst du auch mal auf einer großen LAN oder immer nur so kleinere, privat organisiert?
SPEAKER_01
Ja, da war in unserer Heimatstadt, gab es diese große, oder gibt es immer noch diese große Veranstaltungshalle. Und ich weiß nicht, irgendeinen Clan, glaube ich, aus Franken oder aus Bayern irgendwoher, die hat mal eine große LAN veranstaltet.
Die fand auch, ich glaube, drei, viermal statt oder vielleicht sogar noch öfters. Und da waren halt wirklich dann, also in dieser Halle, ja, so ein paar hundert Leute drin. Also vielleicht so 200 oder so.
Und wenn man sich nicht gekannt hatte, dann, ja, hatte man eben auch das Problem mit der Kommunikation, musste sich erst kennenlernen oder man hat selbst an einem Spiel rumgepummelt und dann gehofft, dass man alles richtig eingestellt hatte, die richtigen Patches hatte und so.
Und hat dann einfach ins LAN geguckt, ob irgendwelche Server auf waren und hat sie dann später nach den Matches getroffen und hat, wie gesagt, wieder Bier getrunken und dann gequatscht.
Aber es war schon ein tolles Erlebnis, so.
SPEAKER_02
Mhm.
SPEAKER_01
Aber ich war jetzt auch keiner riesen LAN, also die, die waren vielleicht auch nicht so groß gewesen.
SPEAKER_02
Aber 200 Leute ist schon, schon ganz gut. Wie, wie, äh, war das dann, wie habt ihr euch auf Spiele geeinigt? War das dann, gab es dann wie ein Timetable, so, zu der Zeit wird das gespielt, zu der Zeit wird das gespielt?
SPEAKER_01
Also ich war ja dann auch ganz neu in so einer Umgebung, bin ja sonst auch immer ziemlich schüchtern. Ich glaube, ich hab dann einfach irgendwie so Gespräche belauscht und guck, was die anderen spielen.
Ah.
Ja, dann bist du halt so rumgegangen, dann durch die Halle und irgendwann bist du dann schon in Matches reingekommen.
SPEAKER_02
Man hatte ja auch riesige Bildschirme neben einem und dann konnte man da ganz leicht gucken, was da auch so läuft.
SPEAKER_01
Ja, genau. Riesige Röhrenmonitore.
SPEAKER_02
Es ist, muss man auch sagen, also es war ja auch ein ganz schöner Kraftakt, dann zu so einer LAN zu gehen, beziehungsweise so ein logistischer.
Wenn man so einen Röhrenfernseher hat, dann dazu noch eine große Turm-PC und die ganze Peripherie.
Das ist heute mit so Zockerlaptops schon ein bisschen entspannter oder alleine schon mit so einem Flachbildbildschirm.
Ja, genau.
Aber damals, da hatten wir ja nichts anderes.
SPEAKER_01
Nee, genau.
Das ging dann erst los mit den Flachbildschirmen und also ich kann mich auch daran erinnern, dass die reichen Kids, die dabei waren und ein Laptop hatten, auf dem es einigermaßen lief so, das ganze Zeug.
Das war schon, ja, so ein Hingucker.
Die waren schon die Kings gewesen.
Und wir mussten uns halt von unseren Eltern nur noch fahren lassen mit dem ganzen Gepäck und den Tütenchipp und schon so tiefkühlpitter aufgebacken natürlich, aber in so Tupper-Doden.
Das war schon abenteuerlich auf jeden Fall.
Ja, da war Quake aber auch so ein großes Ding für mich, weil da gab es auch Turniere und frühen Counter-Strike-Versionen über Unreal Tournament auch und auch Quake.
Du konntest dich dann so anmelden auf so eine Anmeldeseite im LAN und hast du dann, ja, wurde es dann ausgerufen, beziehungsweise ich glaube, es gab auch eine Tafel oder so, wo du dann wusstest, wo du hin musst und, ja, wo du spielen darfst.
Ja, und da hast du natürlich dann auch so Vorstellungen, wenn du mal gut warst und also Spielen im Internet war für mich zu der damaligen Zeit noch völlig unmöglich gewesen.
Ich weiß nicht, ob wir da schon Internet hatten, aber wahrscheinlich auch eher so eine Einwahlverbindung und da hat dann Mama und Papa nicht so richtig mitgespielt, wenn du gesagt hast, ey, darf ich mal 5 Euro, 5D-Mark in einer Stunde verbrauchen oder so oder in einer halben Stunde eher.
Ja, und dann, ja, dann warst du halt Zahn um Zahn mit den anderen irgendwie in einem Raum. Ja, das war echt toll.
SPEAKER_02
Ja, aber war das damals schon möglich, also so in Zeiten von Bezahl-Internet dann das auch schon online zu spielen oder war das da noch gar nicht so weit?
SPEAKER_01
Doch, ich denke schon. Also, soweit ich mich erinnern kann, konnte man das über Internet schon spielen.
Ah, okay, krass.
Also Quake 3 Arena auf jeden Fall.
Ja, also wann kam das jetzt raus, das Quake 3 Arena? Das war doch 2000...
Nee, das war 1999 schon.
SPEAKER_02
Nee, 1999. Ja, richtig.
Also ich bin ja so der Jahrgang, also ich kann mich nicht an so Bezahl-Internet tatsächlich ändern.
Also ich hab's ja sowieso nicht bezahlt.
Nee, genau.
Aber eigentlich kann ich mich nur noch so an DSL ändern und dass man langsames, aber unbegrenztes Internet hatte,
darum war das so für mich gar kein Thema, sondern eher so, dass es überhaupt möglich war, das zu machen.
Hatte ich noch nicht so richtig auf dem Schirm, weil es vielleicht auch an meinem Alter lag,
dass ich in der Zeit noch nicht alt genug war für solche Spiele zum Spielen.
Und dann kam tatsächlich eher so auf den LAN-Partys bei mir in den 2000ern.
Dann so diese Spiele her, die dann auch gerne ein bisschen älter sind, weil die eben jeder PC schafft.
Egal, was für ein Pflegefall jemand mitgebracht hat, das hat der meiste dann auch noch geschafft.
Und dazu kommt dann noch, dass da keine große Story war und man dann einfach direkt loslegen konnte.
Mal schnell installiert. Installation dauert dann auch nicht lang und dann los geht's.
SPEAKER_01
Ja, stimmt. Ja, du hast da wahrscheinlich das erste Mal Kontakt zu Shootern gehabt oder kanntest du vorher schon?
SPEAKER_02
Ähm, ich glaube, also das war das, glaube ich, so zum Thema Nintendo 64.
Ich glaube, das war über den Nintendo 64 so den ersten Kontakt gehabt zu Shootern.
Und zwar hier mit 007 GoldenEye.
War, glaube ich, das allererste Mal oder wenn man das so als Shooter bezeichnen möchte,
so die Bonus-Games von Banjo und Kazooie, wo man dann Kazooie als Waffe genommen hat
und dann meine Ego-Perspektive durch die Welt gegangen ist.
Vielleicht war das dann so der erste, erste Kontakt.
Aber so, dass ich wirklich so bewusst ein Ballerspiel gespielt habe,
das war dann tatsächlich so zu LAN-Zeiten und dann später, als dann Battlefield vor allem rauskam.
Ja, genau.
SPEAKER_01
Battlefield 2.
Stimmt.
Speziell.
Ja, LAN-Partys haben uns an sehr viele Dinge neu reingeführt.
So Shooter, Pornos.
SPEAKER_02
Ja.
Internetviren.
Internetviren, genau.
Raubkopien.
Oh, so Gewaltvideos, weißt du, so eklige, wo irgendjemandem was passiert und sowas.
SPEAKER_01
So Ups-Die-Pannenshow, aber NSFW.
Hardcore, genau.
Ah, ja.
Ja, genau.
Quake 3 Arena hat uns, glaube ich, alle wirklich begeistert, einen kurzen Abstecher noch zu machen.
Es ging dann noch weiter.
Und zwar, so ein weiterer Release war 2005 gewesen.
Und zwar kam da Quake 4 raus.
Das wurde nicht von ID, von id Software entwickelt, sondern die Entwicklung ging an Raven Software,
die auch bekannt sind für, ich will mal sagen, Story-Shooter.
Die setzen dann dieses, ja, dieses Sci-Fi-Setting dann noch weiter von Quake 2.
Das war dann so richtig, also heute würde man es vielleicht mit Call of Duty vergleichen.
Da bist du dann kein einzelner Marine mehr, wie in Doom oder wie in Quake,
sondern du bist ein Teil von der Truppe, kämpfst dann praktisch gegen die Stroke,
die so langsam die Welt einnehmen.
Ging jetzt so ein bisschen mehr an mir vorbei, muss ich sagen.
Aber war, glaube ich, doch schon ein solider Shooter gewesen.
Genau.
Und danach ging es dann weiter mit Enemy Territory, Quake Wars.
Das war wieder, also ein teambasierter Multiplayer-Shooter,
wo du selbst da schon mit Fahrzeugen rumfahren konntest und hattest verschiedene Klassen gehabt.
Und auch ein Chatpack, da kann ich mich noch dran erinnern.
Aha.
Das aktuellste, 2010 wurde Quake Live released.
Einfach nur Quake 3 Arena im Internet, was ein Riesending war.
Du konntest dich dann auf eine Internetseite anmelden und hast dann im Browser gespielt.
Du musstest dir so eine Erweiterung runterladen.
Ah, ein Browser-Game. Geil.
Ja, genau.
Und Quake Champions war dann so, wie gesagt, 2017 gewesen.
Da ging es dann schon so ein bisschen mit Hero-Shootern los.
Da konntest du dir einen Helden ausbauen, konntest du ihm neue Klamotten geben und DLCs und so.
Also da bin ich dann so richtig ausgestiegen.
SPEAKER_02
Ja.
Konntest du dir dann auch neue Tänze kaufen und neue Skins für deine Waffen?
SPEAKER_01
Also ich weiß noch, dass die die kostenlose Testversion hatte und da ein bisschen gespielt hatte.
Aber naja, das hat dann so irgendwie schnell seinen Reiz verloren.
SPEAKER_02
Aber oh mein Gott, Enemy Territory, das habe ich komplett in Vergessenheit geraten.
Aber ich habe das schon mal gesehen.
SPEAKER_01
Ja, ja.
SPEAKER_02
Das war ja dann, da sind ja dann alle eingestiegen mit so Shootern, mit Fahrzeugen und so weiter.
Ja, ja, ja, genau.
Also es gab zwar ein Battlefield schon noch früher, aber da kam das nochmal so richtig auf.
Auch mit der ganzen Halo-Reihe.
SPEAKER_01
Ich glaube, Unretournament 2004 zum Beispiel, hat er ja auch Fahrzeuge gehabt.
Und 2003 glaube ich sogar schon.
SPEAKER_02
Ja.
SPEAKER_01
Das war so ein großes Ding gewesen.
Genau, das war Unretournament 2004.
Ja, genau.
Das war schon ein großes Ding gewesen, so ein Fahrzeug rumzufahren und deine Feinde niederzumähen.
Das hatte ich schon was.
Ja, aber muss man sich mal vorstellen, wie abgefahren das ist.
SPEAKER_02
Also du hast ja Quake 3 Arena so als eigenständiges Spiel, wo viele PCs an ihre Grenzen kamen.
Und dann hast du einfach ein paar Jahre später Quake Live, wo du das Ganze als Browser-Game spielst.
Ja.
Im Internet-Browser.
Genau.
Also was das einfach für eine Entwicklung ist.
Einfach so wie man auch auf allen möglichen Maschinen Doom installieren kann.
SPEAKER_01
Ja, genau.
Und heute ist es ja so, der Shooter-Markt oder man muss fast sagen E-Sport-Markt, der damals noch ziemlich klein war.
Mit ganz wenigen Titeln.
Wo von Quake 3 beziehungsweise Quake Champions auch drinnen war.
Also genau, der Markt ist einfach explodiert.
Und heutzutage ist Quake eigentlich nur so nischig.
Also ich glaube ein paar Interest-Ujasten spielen es auf jeden Fall noch.
Aber ja, die Zeit ist auf jeden Fall vorbei für das große Quake-Franchise.
Aber zum Glück kann man die alten Teile noch spielen.
Night Dive Studios hat 2021 und 2023 Quake 1 und Quake 2 neu aufgelegt und auf modernen Rechnern spielbar gemacht.
Das hatte vorher auch nicht funktioniert, weil es gab da Rechtsstreit um die Musik von den beiden Teilen.
Und Night Dive hat es mal so richtig geordnet und so.
Dem gehört was.
Und haben es einfach nochmal released mit Hilfe von ID Software.
SPEAKER_02
Ja.
Was war das für ein Rechtsstreit?
Hast du da was dazu gefunden?
SPEAKER_01
Es ging wahrscheinlich um die Komposition, um die Soundtracks.
Die sind nämlich eigentlich auch ziemlich hochkarätig besetzt.
SPEAKER_02
Ja, also ich hatte gelesen, dass das Soundtrack von dem ersten Quake eben von Nine Inch Nails komponiert wurde.
Also von dem Kopf von Nine Inch Nails.
Die Band.
SPEAKER_01
Ich weiß nicht, ob die dir was sagt.
Ja, Trent Reznor.
SPEAKER_02
Ja, Trent Reznor ist ja so dieses Ein-Mann-Projekt Nine Inch Nails, die es auch schon ewig gibt.
Ganz gute Band.
Ich habe da nie so 100% den Einstieg gefunden, aber es gibt so eine Handvoll Tracks, die ich richtig gut finde.
SPEAKER_01
Ja, das war schon ohne Quake sehr atmosphärische Musik.
Fast so ein Kunstprojekt eigentlich an sich.
Also ich weiß nicht, dass Grant Reznor, ja, er war der Kopf gewesen, hat sich dann aber andere Musiker.
Ja, und dann auch dazugeholt.
Also wie zum Beispiel, das machen ja Gorillas zum Beispiel auch.
SPEAKER_02
Und das passt ja dann noch besser einfach zu diesem ganzen Thema bei Quake 1.
Also da ist das ja alles wirklich so ein bisschen Dungeons, Dragons und Hölle und Okkult und alles so ein bisschen dämonisch.
Und da passt die Musik natürlich auch wie die Faust aufs Auge.
SPEAKER_01
Ja, richtig, ja.
Haben denen zum Beispiel schon unfertige Levels zugeschickt.
Und damit ihr so ungefähr so ein Gefühl dafür kriegt, was für eine Atmosphäre da jetzt am besten passt und so.
Also es ist schon spannend.
Ah, okay.
Die haben sich, ähm, die kannten sich dann auch gut.
Die, also John Carmack und John Romero waren zum Beispiel Nine Inch Nails-Fans.
Während sie Doom und Quake programmiert haben, eben Nine Inch Nails dazu gehört und so.
SPEAKER_02
Ah, wie cool.
Ja, witzig.
Das wusste ich auch nicht.
Ich muss sagen, so bei der, bei der ganzen Recherche und so dem Auseinandersetzen mit den Quake-Teilen hat mich das richtig, richtig angesteckt.
Und ich hätte auch richtig Bock, das jetzt, äh, mal alles, äh, aufzuarbeiten und zu spielen.
Muss ich mir mal dieses Bundle kaufen, Quake 1 und 2.
SPEAKER_01
Ja.
Das hab ich auch.
Und ich spiele ab und zu mal auch mal wieder rein.
Das macht wirklich immer noch Spaß.
SPEAKER_00
Mhm.
SPEAKER_01
Aber ich muss sagen, also meine Präferenz liegt jetzt so eher auf Quake 1, weil Quake 2 ist dann doch irgendwie anders.
Also es ist auch ein gutes Spiel, finde ich, aber, ja, ich mag diesen, ja, diesen dreckigen Look vom Einser einfach mehr irgendwie.
SPEAKER_02
Ja.
Aber ich kann mir richtig gut vorstellen, wie das so, so ein bisschen so in diese, also du hattest schon hier Satanic Panic erwähnt.
Ja.
Also Satanic Panic, das hat ja irgendwie schon in den 80ern angefangen und in den 90ern war das auch noch deutlich zu spüren, fand ich.
Also da war ja immer noch so diese Angst und die Rede von satanischen Kulten, die Kinder entführen oder Morde begehen.
Und dann immer so in Zusammenhang mit Musik und Symbolen und Mord und Totschlag, was so in Spielen auch ist.
Ja, Indoktrinierung.
Und jetzt kann ich mir das richtig gut vorstellen.
Indoktrinierung, genau, von klein auf so die, das Füße treten von christlichen Werten über solche Medien.
An, an Kindern und Jugendlichen.
Kann ich mir richtig gut vorstellen, so mit dieser ganzen Szenerie, die da, die da aufgemacht wurde.
Und ich konnte mich eigentlich nur noch erinnern, so bei Quack 3, glaube ich, kommt einem auch ab und zu mal so ein Pentagramm.
Aber hatte das nicht so ganz, ganz gecheckt, wo da der Zusammenhang liegt.
Und so, wenn man sich die Welten anguckt, sehen die auch manchmal so aus wie Tempel oder irgendwelche Verliese.
SPEAKER_01
Ging so irgendwie durch vom Style her.
Aber wie gesagt, bei Quack 2 ist es nicht so auffällig, weil es doch dann doch eher so Science-Fiction, Jank ist, so ein bisschen glatter alles.
Aber beim 3er, ich glaube, die Waffen lagen immer so in einem Pentagramm.
SPEAKER_02
Ja, genau, stimmt.
Und wenn man damals ja ein Pentagramm gesehen hat, war das ja sowieso gleich, uh, davon sollte man sich lieber in Acht nehmen.
Gefährlich.
Und wir hatten das dann sogar in der Schule.
Also das war eher so ein Kombithema aus Shooter, also Ballerspiele, oder wie hat man noch gesagt?
Killerspiele.
SPEAKER_01
Ja.
SPEAKER_02
Und so satanistischen Inhalten.
Hatten wir mal einen Vortrag in der Schule, so der, wo jemand aufgeklärt hat dazu.
Wow, okay.
Und so als Gamer war mir schon klar, dass der nicht so viel mit Gaming an den Hut hatte, der Typ, der das war.
Ich weiß gar nicht mehr, aus welcher, also woher er seine Kompetenz gezogen hat.
Aber er hat uns dann so ein paar Beispiele gelernt über gefährliche Inhalte von Videospielen.
Und da war dann zum Beispiel auch Gothic 3, ich glaube es war Gothic 3 schon, ein Thema, wo er dann auch gezeigt hat, dass sich da umgedrehte Kreuze wie verstecken.
Verstecken, oh mein Gott.
SPEAKER_01
Aber war das einfach so, kam die an die Schule oder war das im Ethikunterricht oder im Religionsunterricht?
SPEAKER_02
Nee, der kam an die Schule und dann saßen wir alle in der Aula, also es war so klassenübergreifend und haben sich dann alle den Vortrag da angehört.
Alter.
Und der hatte dann auch erzählt von, also es war irgendwie so ein Rundumschlag über sämtliche Spiele, Genres auch und hatte dann auch von Singles erzählt.
Simms Singles, kennst du das noch?
Ich glaube es war ein eigenständiges.
Es war ein eigenständiges.
Achso, ja stimmt, ich habe das irgendwie im Kopf so mit Simms Singles, aber es war, ich weiß gar nicht, ob es von den Entwicklern auch war oder ob das was eigenes.
Das war's eigenes, ja, ja, nee, nee.
Das war's eigenes, ne?
Ja.
Auf jeden Fall so Sims mit Sex, oder?
Irgendwie schon, ja.
Das hat dann so als frühpubertierender Jugendlicher natürlich komplett mein Interesse geweckt, also diese ganzen Warnungen und Präsentationen dieser ganzen Spiele und so wie mit dem ganzen Gothic-Thema.
Hat eher so mein Interesse daran geweckt, auf Themen, die ich noch gar nicht vorher kam.
SPEAKER_01
Okay, Mann, das ist echt, that's Bayern for you, sag ich dann nur.
SPEAKER_02
Oh mein Gott, toll.
SPEAKER_01
Dann könnte ich mir auch schon so Söder vorstellen, der dann in die Schulen kommt und dann so Burger in der rechten Hand.
SPEAKER_02
Genau, ein bisschen aufklärt über die, über die, über die veganen Propaganda, die sich in den Medien versteckt.
SPEAKER_01
Ja, richtig, genau.
SPEAKER_02
Ja, und nee.
Ja, und weißt du was, so, das war dann auch in den 2000ern, da gab's dann auch noch so einen Satanistenmord, der Satanistenmord von Witten.
Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, so zwei so Gruftis, die jemanden umgebracht haben und das war voll in den Medien, das war genau in dieser Zeit auch.
Also wir hatten da echt auch nochmal so einen, irgendwie so einen Ausläufer der Satanic Panic, so in Deutschland nochmal speziell.
Krass, ja, ich kann mich dran erinnern.
Und dann, der wurde ja irgendwie 66 Mal erstochen, das Opfer, und überall waren umgedrehte Kreuze und andere Symboliken.
Und das hat das Ganze noch versteckt, ja.
Ich glaub, da, da war meine Mutter auch ein, also unsere Mutter auch ein bisschen hellhörig, als ich dann so in dem ganzen, in dem ganzen Metal, in der ganzen Metal-Szene unterwegs war.
SPEAKER_01
Oh, ich glaub, ja.
Ich glaub, Mama, die war doch in so einem Bibelkreis da auch gewesen und so.
SPEAKER_02
Mhm, genau, ja, auch so mit, wo auch viel mit dem Konzept Hölle gearbeitet wurde, um, um Angst zu schüren.
Und da sind dann natürlich so Symboliken und Musik, ja, auch gleich sehr schnell antichristlich, so wie es bei den Evangelikalen auch in den USA ist.
Da hast du ja wirklich dann, wenn was so von der, von der christlichen Norm abweicht, dass das dann gleich höllisch und gefährlich ist.
Um vielleicht nochmal so ein bisschen die Satanic Panic überhaupt zu erklären.
Das war so eine, ja, eine Angst vor Satanisten, äh, der normalen Leute, äh, die so in den 80ern, 90ern kamen.
Äh, vielleicht speziell in den 80ern.
Es gab nämlich ein Buch, das heißt Michelle Remembers und es wurde zusammen von einem, äh, angeblichen Opfer und ihrem Therapeuten geschrieben.
Oh, wow, okay.
Und, äh, daran, äh, in dem Buch hat sie sich angeblich, äh, daran erinnert, dass sie rituell missbraucht wurde von einem satanischen Kult.
Und diese Erinnerung wurde ihr aber eingepflanzt.
Also es gab nie irgendwelche Beweise oder sonstige Hinweise dazu, dass das tatsächlich stattgefunden hat.
Ja.
So wie in diesen ganzen Gerüchten auch um die, um Kinderentführungen oder wie man das jetzt auch bei QAnon hat mit Pizzageld und so weiter.
Dass es sowas jemals gegeben hat und dass es irgendwelche satanischen Untergrundorganisationen gibt, die dieses ganze Thema durchziehen.
Da wurde dann eben viel auch über so falsche Erinnerungen zusammengesponnen, weil gerade in der Zeit, wo das Thema aufkam, dann viele suggestive Therapien auch stattgefunden haben.
Und dann sich die, die Opfer, die wahrscheinlich auch Missbrauch erlebt haben, dann aber so eine, eine satanistische Erinnerung mit eingepflanzt wurden.
Und das hat das Ganze dann noch, äh, befeuert.
SPEAKER_01
Oh Mann, ich bin echt geschockt. Aber ja, also so in Teile kann ich mich echt daran erinnern und so.
Das ist abgefahren, ey.
Ja, also, das hat man sich schon vergessen eigentlich. Und ja, krass.
SPEAKER_02
Ja, voll. Und das, das kam dann auch wieder so auch eben mit diesem, mit diesem Mord, dass das so überall in den Medien war.
Und da, da hab ich schon Metal gehört und hab gedacht so, oh nein, äh, ich war ja, ich wollte auch gerne so ein bisschen so gruftig sein und hab dann gedacht, oh, na toll, jetzt, jetzt, äh, werfen die so ein Licht auf uns.
SPEAKER_01
Ja, gern mal vorstellen.
Ja, war bestimmt eine harte Zeit gewesen.
So, wenn man sich gerne schwarz angezogen hat.
SPEAKER_02
Aber es hat eher, eher zum Trotz geführt, zumindest so in meinem Alter und hatte, wollte damit dann gerne auch noch ein bisschen probieren.
SPEAKER_01
Ah, so edgy warst du, krass.
Ja, voll edgy.
Also ich kann, also ich war ja immer ein Popper gewesen und so und hab früh elektronische Musik gehört und so.
SPEAKER_02
Da war das dann gar kein Thema, oder? Obwohl, äh, so elektronische Musik ja auch nicht sehr christlich ist.
Ich meine, wenn du dir mal da die, diesen hedonistischen Lifestyle anguckst.
SPEAKER_01
Nein, ich meine, brav.
Hedonistischer Lifestyle, oh Mann.
Ja, ja, Love Parade, als ob es da um wahre Liebe geht, ich bitte dich.
Okay, okay, ja gut, da geh ich mit, ja.
Das kann ich bestätigen.
Ich war ein paar Mal auf dem Love Parade gewesen und was man da so sehen konnte, oh mein Gott.
Nackte Haut.
Liebe.
SPEAKER_02
Liebe, Harry.
Ja, das stimmt.
Sehr beneidenswert, ich glaube, also ich wäre gerne hingegangen.
Damals, damals fand ich nur Metal cool und fand alles andere scheiße, aber heutzutage beneide ich dich darum, dass du diese Erfahrung machen durftest.
SPEAKER_01
Ja, aber ich meine, da gab es auch Gatekeeping.
Bei uns in der Schule, also Grundschule und dann weiterführenden Schulen war es halt auch so, dass es halt immer noch so Gruppen gab, die sich wirklich durch ihren Musikgeschmack definiert haben.
Die Metal-Typen hingen halt nur mit Metal-Typen zusammen.
Erstens bist du gar nicht reingekommen und zweitens hattest du auch seine Vorurteile gehabt, also, ja, die sind irgendwie, keine Ahnung, Igitt.
Genau, da hat man einen gemeinsamen Feind.
Ja, genau, ja.
Die waschen sich nicht und die sehen komisch aus und sind irgendwie brutallos und so.
Ja.
Ganz schlimm.
Ganz schlimm, ja.
Und beten Satan ab.
Oh ja.
Das kommt dann noch dazu.
Und beißen Fledermäusen den Kopf ab.
SPEAKER_02
Ja, das ist echt, also, ach, darf man noch anfangen.
Es war ein Versehen.
Es war ein Versehen.
Ich bin in meinen Mund geflogen.
Kennst du die Story?
Ähm.
Ja, ne?
Wie von Black Sabbath, oder?
Ja, von Black Sabbath, von Ossie Osborn, der in die Fleder, also der Fledermausen den Kopf abgebissen hat.
Ja, ja, ja, doch, ja.
So ungefähr.
Aber, dass der eigentlich, also er wollte ja eigentlich keine echten den Kopf abbeißen.
Und dass das eine, dass er wohl dachte, dass das keine echte ist, sondern, keine Ahnung, Plastikfledermaus.
Frage ich mich aber, wer hat ihm diese Fledermaus gegeben?
Also, war das ein Prank, oder hat jemand das ein bisschen zu ernst gemeint?
Und wahrscheinlich war er sowieso so zugeguckt, dass er nicht gemerkt hat, dass es keine Plastikfledermaus ist.
SPEAKER_01
Da war ein Prank.
SPEAKER_02
Da hat wahrscheinlich jeder so ein bisschen seinen Teil dazu beigetragen, wenn man das so gar nicht ist.
Oh ja, garantiert.
SPEAKER_01
Da kann ich mich auch an eine Geschichte erinnern.
Und zwar, also ich war damals, ich weiß nicht wann es war, wahrscheinlich auch um die 2000er rum oder so.
Da gab es einen Spieleladen, da haben halt Magic Karten gekauft und was es halt so alles damit gab.
Und Rollenspiele, also das war unsere erste Berührung mit Rollenspielen, so ein schwarzer Auge.
Und dann kamen immer mehr von Amerika rüber, auch mit satanischen Symbolen natürlich.
Auf jeden Fall gab es an dem Spieleladen dann so ein Klientel, das wirklich anders war.
Also halt Nerds, einfach.
Und da gab es auch eine Goth-Gruppe irgendwie.
Das waren so drei, also ein Typ und zwei Mädels.
Und wir hatten dann so einen Stammtisch gehabt.
Wir waren so im kleinen Hinterhof gewesen, wo kein normaler Mensch rein durfte und nur die eingeladenen Gäste aus dem Spieleladen.
Und wir haben halt Bier getrunken.
Du warst dabei?
Ich war dabei, natürlich, ja.
Cool.
Die drei Goths, die waren halt, ja, haben sich so edgy gegeben und so, oh ja, man, wie dunkle Künste und so.
Und dann hat...
SPEAKER_02
So wie die Goth-Kids bei Soft Park?
Genau so ungefähr, ja.
SPEAKER_01
Und der Typ hatte halt, irgendwie so anzugeben, hatte der rohe Leber mit und hat sich die dann zum Bier so kleingeschnitten und dann reingestoppt und so.
Und so, ja, das ist einzig Wahre und so.
Oh Gott.
Willst du mal?
Oh nee, genau.
Ich brauch das.
Heutzutage auf TikTok.
Mein Körper braucht das.
Naja, auch wieder in den Trend geraten, aber...
Aber aus anderen Gründen.
Aus anderen Gründen, genau, ja.
SPEAKER_02
Wow.
Krass.
Okay, das ist echt super edgy.
Wie weit willst du gehen, um edgy zu sein?
Ja, oder...
Aber in dem Alter geht man wahrscheinlich sehr weit.
Also, damit schon peinlich gewesen, fand ich.
Also, wir hatten nur Respekt gehabt für den.
Aber er fand sich bestimmt super krass.
Oh ja.
Dass er dieses rohe...
Diese rohen Innereien zum Bier getrunken hat.
Mmh, lecker.
Aber was man sagen muss, also ich bin...
Ich bin jetzt natürlich auch nicht mehr so viel unterwegs wie früher, als ich jung war.
Aber ich habe den Eindruck, dass so diese Subkulturen damals schon irgendwie präsenter und sichtbarer waren als heute.
Also, heute ist das wieder mehr, habe ich das Gefühl, so mehr im Hintergrund und mehr, also mehr sehen doch irgendwie gleich aus als damals, wo es wirklich so diese ganzen, so fast abgegrenzten Gruppen wie Goths und Punks und Hip-Hopper und so gab.
Man hatte auch immer oder meistens, wenn man irgendwo in eine andere Stadt gereist ist, immer mal einen Goth gesehen oder einen Punk oder sonst was.
Und so vom Gefühl her war das gar nicht mehr so, dass man diese ganzen Subkulturen vor Augen hat, sondern...
Ja, irgendwie schon.
Alle sehen wieder gleicher aus.
SPEAKER_01
Vielleicht irre ich mich, aber so ist mein Eindruck.
Ja, das hat sich dann schon so ziemlich eingerenkt.
Und ich finde eigentlich, es ist gut, dass man sich dann nicht mehr darüber definieren muss, auch.
Also, als Kind verstehe ich es, ja.
Obwohl, ich weiß gar nicht, wie es heutigen Kind dann jetzt geht und was sich die definieren.
Wahrscheinlich mit Gucci-Taschen oder irgendwas.
SPEAKER_02
Ja, vielleicht sowas.
Also, du willst dich ja trotzdem irgendwie abgrenzen.
Ja, vielleicht macht man das dann über TikTok-Likes oder sowas.
SPEAKER_01
Ja, das könnte natürlich sein, ja.
Ja, oh Gott.
Ja, das ist bestimmt ein anderes heißes Pflaster jetzt heutzutage.
SPEAKER_02
Ja.
Vielleicht, weil man das nicht mehr so auf der Straße sieht, vielleicht spieße ich das alles im digitalen Raum ab.
Wer weiß, da sind wir schon gar kein Teil mehr davon.
SPEAKER_01
Nee, das stimmt.
Zum Glück eigentlich.
Ja.
SPEAKER_02
Aber...
Ich bleibe bei meinen satanistischen Symbolen.
Da fühle ich mich zu Hause.
SPEAKER_01
Ja, genau.
Aber ich muss jetzt doch mal noch eine Frage stellen, also bevor wir wieder zu Quake zurückkommen.
Aber es war ein supergeiler Exkurs.
Dieser Typ, der an die Schule gekommen ist, hatte der dann so eine Liste mit an Symbolen oder an Spielen, die man nicht mehr spielen darf?
Der an die Schule gekommen ist?
Ja.
Wen meinst du?
Na, der Typ, der dich über...
Ja, genau.
SPEAKER_02
Der aufgeklärt hat.
Nee, nicht eine Liste, sondern das war eher so wie so ein PowerPoint-Vortrag.
Und der hatte da irgendwie so drei, vier Beispiele gebracht.
So an gefährlichen Inhalten und Symbolik von Videospielen.
Ey, und das erzählst du halt, das erzählst du den ganzen Schülern, die da sitzen.
Also klar, die Lehrer, ich glaube, für die war das alles Neuland.
Aber wir waren da alle schon wenigstens einmal auf einer LAN-Party und haben nur gedacht so, what?
Was labert der?
So gar keine Ahnung von dem, was da ab geht.
Außer so mit Singles.
Das fanden, glaube ich, alle interessant.
Und dann versucht sich das mal zu besorgen.
SPEAKER_01
Das kenne ich ja überhaupt nicht.
Ja, und Rollenspiel, das sieht ja mega aus.
SPEAKER_02
Ich habe es dann tatsächlich nie gespielt, aber es hat auf jeden Fall sehr gut funktioniert,
bei mir zumindest Werbung dafür zu machen.
SPEAKER_01
Ja, da ging das pädagogische Bestreben voll nach hinten los dann.
Voll.
Nee, ist ein Ding, ey. Alter.
SPEAKER_02
Ah ja, ich will immer 90er sagen, aber es waren die guten 2000er.
SPEAKER_01
Genau, bei dir, ja.
SPEAKER_02
Ah, krass.
Da war das Internet noch Neuland.
SPEAKER_01
Okay, ja, aber dann, ja, wieder drückt mit Quake, wo ich echt gefockt bin eigentlich,
von deinen Erzählungen noch.
Ach ja, Quake 3.
Ja, stimmt.
Lass uns mal vielleicht über Quake 3 nochmal reden und über unsere Multiplayer-Erlebnisse,
also auf den LAN-Partys.
Da habe ich nämlich ein ganz, ja, also ich, wir hatten ja vorhin schon die Geschwindigkeit
angesprochen, da waren aber noch viele andere Elemente drin, die es einfach echt gut gemacht
haben.
Ich habe, glaube ich, die ganze Zeit eher Deathmatch gespielt, obwohl es auch noch andere
Spielmodi gab.
Weiß es nicht, Capture the Flag vielleicht oder so.
Mhm, ja.
Genau.
Aber, ja, also, vor wann losgestattet ist, musste man sich einen Charakter auswählen.
Und da gab es zum Beispiel, ja, den Soldier aus Quake, beziehungsweise vielleicht auch aus
Doom.
Oculus, das war so ein Auge auf zwei Beinen gewesen, also dass die, ja, dass so die Waffe
im Kopf getragen hat.
Dann gab es noch die, die keiner wählen durfte und zwar war das die Skelette, weil man das
Gefühl hatte, dass die Hitboxen zu klein sind von denen.
Da ist ja auch nichts dran.
Ja, genau.
SPEAKER_02
Da trifft man dann auch keinen.
Ja, ja.
Aber war es nur ein Gefühl oder war es wirklich so?
SPEAKER_01
Das weiß ich nicht, habe ich nicht rausgefunden, aber das war halt irgendwie so, ja, also die
waren halt ganz schmal gewesen und eins war normal Skelettfarben und eins war, glaube
ich, irgendwie blau schimmernd.
SPEAKER_02
Ja, stimmt.
Und, ja.
Das hat mich dann auch immer ein bisschen an, äh, hier an Master Tags erinnert.
Ja.
Also wenn die, wenn die Menschen zu Skeletten gemacht wurden durch ihre, durch ihre Kanone.
SPEAKER_01
Ja, bloß waren die nicht blau, sondern grün und rot.
Ja, stimmt.
Die hat auch wirklich so einen ganz tollen Style gehabt, finde ich.
Ich weiß auch nicht, ich kann ihn nicht beschreiben.
Das, ähm, wenn man die, die da wirken, also wenn man sich die nochmal hergoogelt, dann,
ja, es war halt auch ganz früh und ich denke mal, man hat auch gewählt, also weniger Polygonie
gewählt, damit, äh, der Netcode nicht irgendwie zusammenbricht und damit man eine gute Latenz
hat, könnte ich mir vorstellen.
SPEAKER_02
Ja.
SPEAKER_01
Ja.
Aber was auch toll waren, waren die Maps.
Da gab es auf jeden Fall so ein, äh, Level, wo ein großes Pentagramm auf dem Boden war.
SPEAKER_02
Da erinnere ich mich doch dran.
Und, äh, allgemein sahen die alle sehr so tempelig und auch so dungeonmäßig aus, auch
mit so Lava-Strömen.
SPEAKER_01
Ja.
SPEAKER_02
Und, äh, woran ich mich auch noch erinnere, ist, dass man so bei vielen Maps ganz schön
SPEAKER_01
viel rumgesprungen ist auf irgendwie so, also nicht Trampolin, aber sowas wie Trampolin.
Ja, so Jumphead und so.
SPEAKER_02
Auf jeden Fall ging es da immer auf so verschiedene Ebenen hoch und runter und hatte teilweise Probleme
einen zu treffen, während das Sprung ist, aber das war dann so der, die Königsdisziplin,
den, den Headshot im, im freien Fall.
SPEAKER_01
The Longest Yard, das war so eine Map, die war, also mitten im Weltraum und drumherum
war gar nichts, äh, außer irgendwie Sterne, glaube ich noch.
Und da hattest du diese Jumpheads gehabt und du konntest von, so von längst nach quer
eigentlich immer hüpfen.
Und das war so richtig prädestiniert für die, für die Railgun.
Ja.
Da kann ich mich noch stark dran erinnern.
war mega chaotisch gewesen, natürlich je mehr Leute du drin hattest, aber diese Jumps
war einfach, während du gesprungen bist und in der Luft warst, einfach total sichtbar
für alle warst, außer du warst das Skelett.
Dann hatte ich natürlich niemand so richtig gut gesehen.
SPEAKER_02
Ja.
Ja, das war doch dann so ein Samosorium aus so, ähm, irgendwie aus so Quake 1 und Quake 2
Designs.
Ja, irgendwie schon.
Also es war so zum einen sehr weltraum, weltraumig und zum anderen sehr so höllisch, die ganzen
SPEAKER_01
Ja, ja, finde ich auch.
Da hattest du zum Beispiel eine gehabt, die Demon Kippies.
Da war, soweit ich weiß, noch Lava irgendwie am Boden und du hattest so, so zwei, ja, Burgen
gehabt, in die du rein konntest und so.
Äh, das war so ein, auch so ein Ding gewesen.
Und das hat mich aber wirklich auch sehr an Quake 1 erinnert.
Oder jetzt auch an die, ans neue Doom zum Beispiel.
Doom 2006.
Ja.
Wo du wirklich so eine Mischung hast aus, ja, Science Fiction und dann kommst du in die, in
die Hölle einfach.
Genau, ich hab das mal einmal kurz nach, nach recherchiert.
SPEAKER_02
Die Map The Camping Grounds, da hast du so ein großes Pentagramm auf dem Boden.
Sehr.
Bestimmt.
Ikonisch.
Und ja, die Namen, die sind auch ganz witzig.
So Demon Keep hast du ja schon genannt.
Oder Arena of Death.
Oder The Place of Many Deaths.
SPEAKER_01
Äh, ja.
The Camping Grounds, das war eigentlich auch eine Map, die wir immer gespielt haben.
Das war, ich glaub, unten lag der, der Raketenwerfer, soweit ich weiß.
Und da hast du Aufzüge gehabt, also Aufzug Pads irgendwie, wo du hochfahren konntest.
Da war dann irgendwie eine, äh, eine Rüstung gelegen.
Ja.
Eine 100% Rüstung.
Und um, ähm, zu diesem Punkt zu kommen, hat's da drumherum noch so, so verwinkelte Gänge
gehabt, wo du oben und unten entlanglaufen konntest.
Wenn du oben warst, hast du also immer einen Vorteil gehabt, du konntest von oben nach unten
schießen.
Aber unten hat man dann noch irgendwie so Reward gehabt, also Pickups, Heilung und Rüstungs
Auffrischen und so.
Und Waffen, Munition natürlich.
Ja, das war schon irgendwie, äh, richtig cool gewesen.
SPEAKER_02
Ja, mhm.
Ja, bei uns war es immer dieser, wie hast du gesagt, Longest Yard.
SPEAKER_01
Longest Yard.
Die haben wir sehr oft gezahlt.
Ja, stimmt.
SPEAKER_02
Weil's da eben richtig Spaß gemacht hat, so mit den ganzen, mit den ganzen, äh, Sprüngen,
die man durch die, durch die Map machen konnte.
SPEAKER_01
Ja, richtig, ja.
Ah, ja, ich krieg richtig Lust mal wieder irgendwie Quack Live zu starten.
Ja.
Ist das dann kostenlos?
Oh, das weiß ich gar nicht.
Also, ich hab's total aus den Augen verloren und hab jetzt auch nicht nachrecherchiert.
Aber ich müsste eigentlich noch spielbar sein.
Oder ist es wirklich komplett so Quack Champions geworden?
Kann auch sein, also.
Keine Ahnung.
Da müssen wir mal nachrecherchieren.
Ja, richtig.
Auf jeden Fall nachgucken.
Vielleicht kann man es ja auch mal so.
Ja.
Übers Internet spielen.
Oh ja.
Neumotische Kram.
Sehr gute Idee.
Ja, das waren die Levels.
Aber, also Hauptdarsteller war ja eigentlich wirklich, oder waren wirklich die Waffen gewesen.
Ja, das stimmt.
Hast du deine Lieblingswaffe?
SPEAKER_02
Boah, also, ich weiß nicht, ob man damit angeben darf, aber ich war schon so ein, so ein
kleiner, so eine kleine Rocket Launcher Bitch.
Echt?
Oh Mann.
Das hat schon immer Bock gemacht, mit dem rum zu, rum zu feuern.
Aber meistens war ich dann trotzdem zu langsam, weil das jetzt nicht so die Waffe ist, die
man wählt, wenn man eher präzise ist.
Und das war ich leider nie.
SPEAKER_01
Ja, ging mir auch so, aber ich hatte natürlich auch Spaß damit.
Vor allem, man konnte es dann so variieren, wenn man am Arsch war selber und man wusste,
dass ein Gegner rumläuft, der auch nicht mehr viel Leben hatte.
Dann hat man sich einen Raketenwerfer geschnappt und hat einfach wild rumgeballert.
Ja, genau.
Hat dann versucht, so vor ihn zu schießen, damit ihn der Explosionsradius tötet.
Oder abzuschätzen, ob er jetzt um die Ecke kommt, hat einfach mal in die Ecke geballert
und so.
SPEAKER_02
Ja.
Aber, ja.
Aber ich glaube, so ganz berüchtigt ist so die Railgun, oder?
SPEAKER_01
Ich denke auch.
Also zumindest in Quake Arena auf jeden Fall.
Ich mochte die auch ziemlich gern und ich, also ich möchte von mir behaupten, dass ich
auch nicht schlecht damit war.
Also die Railgun ist halt einfach eine Hitscan-Waffe.
Das heißt, dort, wo das Crosshair draufliegt, also auf dem Gegner zum Beispiel, wenn du dann
abdrückst, dann trifft die auf jeden Fall.
Und die macht so viel Schaden, dass, also egal, also man kann einen Treffer beleben, wenn
man volle Heilung hat und volle Rüstung und so.
Aber eigentlich bedeutet es immer den, ja, den Tod für den Gegner.
Man kann das, konnte es eigentlich nur durch Skill, durch Bewegung und Zickzacklaufen und
so, so ein bisschen austarieren.
Und das war schon, das Beste war halt einfach die kombinierte Disziplin.
Also du mit der Railgun bist hin und her gesprungen und hast aus der Luft dann irgendwie
hier seine Gegner gesnipet und auch auf Entfernung und so.
Da waren viele Leute echt gut drin.
Ja, stimmt, die Railgun.
SPEAKER_02
Die hatte ja auch dann so ein bisschen Cooldown, also mit der konnte man nicht einfach durchballern,
sondern musste auch kurz warten, bis man wieder damit schießen kann.
SPEAKER_01
Ja, genau.
Das waren so ein paar Sekunden irgendwie, aber ja, das hat schon gereicht.
Da musste man wirklich damit umgehen können.
Also es war Quack 3 Arena.
Was ich noch richtig gut fand, war die Nailgun in Quack 1.
Ich weiß nicht, ob sie jemals erlebt hast.
Die hatten, das war einfach, also wie alle Waffen eigentlich in Quack 1, war das, ja, so
ein Block mit zwei Läufen und da sind einfach Nägel rausgeschossen.
Also praktisch so eine, ja, praktisch halt einfach, ja, so eine Maschinengewehr, ein doppelläufiges.
Ein Funfact, auf den Munitionskisten der Nailgun war das Nine Inch Nails Logo drauf.
Oh, ah, ein kleines Easter Egg.
Ja, fand ich irgendwie cool immer.
Sehr cool.
Und was auch noch ziemlich krass war in Quack 1, war die Lightning Gun.
War so eine Blitzkanone, die hat dann einfach straight einen Blitz da vorne produziert und
hat eigentlich alles niedergemäht und war auch ein geiles Ding.
Aber das waren so meine beiden Lieblingswaffen aus Quack 1.
Aber Quack 3 Arena, ja, da war es auf jeden Fall die Railgun.
SPEAKER_02
Gab es nicht auch so etwas wie eine Motorsäge?
SPEAKER_01
Also, da muss ich mal nachdenken, also in Quack 3 Arena gab es nur diesen Gauntlet, also
diesen Handschuh.
Stimmt, ja.
SPEAKER_02
Genau, und der hat so ein Sägeblatt dran.
SPEAKER_01
Ja, das stimmt, der hat ein Sägeblatt, ja, ja, genau, richtig.
Ja, und das ist dann ein Nahkampfwaffe.
SPEAKER_02
Ja.
Die konnte man nicht abschießen.
SPEAKER_01
Nee, nee, nee.
Und da muss man auf jeden Fall sehr nah rangehen, fand ich.
Also, das musst du auch können.
Aber da gab es auch viele Leute, die haben sich einfach umgemäht mit dem Teil, mit dem
so rumgerannt sind und einfach schneller waren als du.
Ja.
SPEAKER_02
Ich weiß gar nicht, ob ich das heute noch spielen könnte.
Also, ich habe schon gemerkt und, also, ich bin ja gerade mal 35.
Ja.
Dass meine Reflexe schon dermaßen abgenommen haben.
Oder vielleicht liegt es daran, dass ich schon lange keine Baller-Spiele mehr gespielt
habe oder die nicht mehr, nicht mehr sehr regelmäßig spiele.
SPEAKER_01
Ja, geht mir auch so.
Vielleicht auch beides.
Ja, ich spiele auch eher Solo.
Ich hätte früher dann, also, vor ein paar Jahren auch immer noch gerne Battlefield gespielt,
also die neueren Sachen.
SPEAKER_02
Mhm.
SPEAKER_01
Aber da bin ich jetzt auch komplett raus.
Also, wenn ich mich gegen Gegner aus dem Internet irgendwie verteidigen muss, dann, nee.
Ja.
Dann macht er nur noch in der Gruppe Spaß, finde ich.
Also, wenn du ein Team hast, dann geht es noch.
Aber, nee, so eins zu eins, nee.
Die Zeiten sind für mich dabei.
Ja, gerade Battlefield.
SPEAKER_02
Ja, gerade Battlefield, ja.
Und, also, und Battlefield ist noch eins von den langsameren Shootern, würde ich behaupten.
Wenn du das jetzt mal mit Call of Duty vergleichst.
SPEAKER_01
Ja, das stimmt.
Das, in jedem Fall, ja.
Nee, aber kriege ich nicht mehr auf die Reihe.
Einfach.
Wir sind jetzt mehr so bei, ah, verdammt.
SPEAKER_02
Mist, jetzt, jetzt kann ich die, jetzt kann ich den Scherz nicht bringen, weil mir der Name gerade nicht einfällt.
Speaker undefined
Ah.
SPEAKER_01
Wie Candy Crush, oder?
SPEAKER_02
So ähnlich, ah, nein, verdammt.
Das, äh, dieses Spiel, wo man, äh, irgendwelche Dinge tut.
SPEAKER_01
Ja.
SPEAKER_02
Sachen anpflanzt, äh, und hier.
Ach so, äh.
SPEAKER_01
Dinge sammelt und verkauft.
Ist da du Valley?
SPEAKER_02
Nee, das meine ich nicht.
Ähm.
SPEAKER_01
Animal Crossing?
SPEAKER_02
Animal Crossing, ja.
Ah, ja, genau, danke.
Animal Crossing.
Ja.
Das ist dann mehr so der One.
SPEAKER_01
Ja, das stimmt schon.
SPEAKER_02
Hm.
Ich glaube, da haben wir so das Wichtigste zu Quake 3.
Also, es klingt auch so, als ob du das auch am meisten gespielt hättest.
So wie ich.
SPEAKER_01
Ja.
Von allen Quake-Teilen.
Ich glaube, ja.
Also, ich war zwar, ja, ich sag mal, bei den Releases von Quake 1 und 2 schon mit dabei gewesen.
Hat er mir die auch gekauft, also importiert natürlich aus Österreich.
Gott, wie hieß der Shop nochmal?
Theo Kranz-Versand oder so?
Äh, ich weiß nicht, ob es die heutzutage noch gibt.
Boah.
Kenn ich nicht.
Also, die, die richtigen krassen Erlebnisse waren dann erst bei Quake 3 Arena auf den LAN-Partys
und es hat immer so Bock gemacht und man hat sich immer gefreut.
Und ich glaube, die waren nicht jeden Monat diese LAN-Partys gewesen, sondern eher so ab und zu sporadisch
und man hat sich dann immer gefreut, so, ah ja, komm, endlich wieder Quake 3 spielen.
Ich weiß auch noch, ich hab da noch irgendwie geübt gegen Bots.
So, hab die auf, ja, hab die auf ganz schwer gestellt und dann auf der LAN-Party dann richtig geil zu sein.
Ah, sehr cool.
Hat nie geklappt.
Ja.
Leider.
Ah, ein Versuch war es wert.
SPEAKER_02
Ja, aber es war ja dann so für die Zeit oder so für unsere Zeit, kam das ja dann genau zur richtigen Zeit.
Also, da war Quake 3 ja natürlich schon ein paar Jährchen draußen, aber es war einfach trotzdem immer noch ein Dauerbrenner,
was man gerne auf einer LAN gespielt hat.
SPEAKER_01
Absolut.
Ich hab echt gute Erinnerungen dran.
SPEAKER_02
Auch so, wenn du, also das fällt mir jetzt gerade so spontan ein, so, wenn du einen Server gehostet hast,
dann konntest du ja auch so ein bisschen an der Physik rumschrauben.
Genau.
War das nicht so?
Also, dass du auch so die Gravitation höher oder niedriger machen konntest?
Und dann konnte man wie auf dem Mond so rumspringen.
SPEAKER_01
Ja, ich glaube auch, ja.
SPEAKER_02
Oder die Spielergeschwindigkeit erhöhen, dass man dann noch schneller gegangen ist und man kaum noch was erkennen konnte.
SPEAKER_01
Ich war immer so auf Vanilla Craig gewesen, glaube ich.
SPEAKER_02
Ja, das kommt dann meistens so, wenn man, wenn dann halb drei Uhr nachts ist und man eigentlich keinen Bock mehr hat und zu müde ist,
aber man noch nicht schlafen gehen möchte, dann probiert man das aus.
SPEAKER_01
Ja, stimmt.
Ja, ich glaube, das kann man schon mal auch als Fahrt irgendwie gelten lassen.
Stimmt.
Ja, vielleicht zum Ausblick.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Quake nochmal jemals einen Teil bekommt.
Also vor allem auch im Multiplayer-Bereich.
Ich denke, die Zeiten sind auch vorbei.
Aber wenn man Quake auf jeden Fall noch spielen möchte, dann gibt es ja die Re-Releases von Nightdive auf jeden Fall.
Es gab zum Beispiel auch auf dem N64 Quake, Quake 64 auf Steam zum Beispiel, dass man sich holen kann.
Und was ich auch ziemlich krass finde, also was wir gar nicht erwähnt haben, ist die Modding-Community.
Denn Quake 1 und ja, teilweise Quake 2 auch, die werden auch heftig gemoddet.
Und zwar gibt es da auch einen Game Jam, den ich sehr, sehr toll finde.
Das ist der Brutalist Game Jam.
Der ist mittlerweile in Runde 3 gegangen.
Das kann man sich kostenlos runterladen.
Wenn man Quake hat, die CD oder die Files eben von der Original-CD, kann sich das draufklatschen und hat Tonnen-Bars damit.
Das ist wirklich ein ganz toll kuriertes und gemoddetes Quake, das man spielen kann.
Und ja, das ist wirklich Quake 1.
Das kann man fast kaum wiedererkennen.
Wirklich sehr gut.
Also Brutalist Game Jam heißt das.
Ah, cool.
Ja, meine Empfehlung.
Hast du noch eine Empfehlung oder möchtest du noch was beitragen?
SPEAKER_02
Weniger eine Empfehlung, sondern tatsächlich einfach mit der ganzen Recherche und dem Beschäftigten mit der Reihe hat das Ganze mein Interesse geweckt.
Ich wusste gar nicht, dass da so viel hinter steckt als einfach ein Multiplayer-Game.
Habe jetzt richtig Bock, mich da mal ein bisschen mit zu befassen.
Ansonsten kann ich nur hoffen für die, die jetzt die Zeit nicht mehr miterlebt haben, weil sie zu jung sind.
Und vielleicht kommt ja die Zeit wieder oder nimmt man sich die, einfach mal zu einem Freund zu gehen und das im kleinen lokalen Lahn zusammen zu zocken, um ein bisschen einen Geschmack davon zu bekommen, wie es wohl so war auf einer Lahn-Party.
SPEAKER_01
Genau.
Und ihm mit der Railgun sein Gesicht wegzuschießen und dann in seinen Eingeweihten ein Pentagramm zu zeichnen.
Genau.
Also ganz normal, wie wir es damals auch gemacht haben.
Was man so macht an einem Wochenende.
Genau.
Ja, dann in diesem Sinne würde ich sagen, lasst uns ein Like da, falls es euch gefallen hat.
Falls nicht, schreibt es in den Kommentar und seid bei der nächsten Folge wieder mit dabei.
Es verabschieden sich Andi und Matthias und sagen Tschüss.
Tschüss, ciao.
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